Einnahmen extern

In der aktuellen Krise brechen den Studiobetreibern durch den notwendig verordneten Lockdown dirngend benötigte Einnahmen weg.

Im Vergleich zu manch anderer Branche mag das eine Zeitlang durch bereits abgeschlossene Laufzeitverträge überbrückbar sein, aber je länger die Zeit der Corona-Pandemie andauert, desto mehr Sportler und Sportlerinnen werden sich bemühen, diese Verträge auszusetzen.

Im Folgenden geben zeigen wir Möglichkeiten auf, wie Sie als Studiobetreiber damit umgehen bzw. Einnahmeausfälle abfedern oder kompensieren können.

Selbständige und Freiberufler, die aufgrund des Coronavirus einem beruflichen Tätigkeitsverbot unterliegen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, können nach §56 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) eine Entschädigung erhalten.

Voraussetzung dafür ist, dass Sie aufgrund des Infektionsschutzgesetzes einem Tätigkeitsverbot (§31 und §42 IfSG) oder einer Quarantäne (§30 IfSG) unterliegen oder unterworfen wurden. Wenden Sie sich in diesem Fall an das für Sie zuständige Gesundheitsamt. Dieses finden sie hier über das PLZ-Tool des RKI.

Berliner Arbeitnehmer und Selbständige finden die Formulare auf der Seite der Senatsverwaltung für Finanzen. Die Anträge sollen aufgrund der hohen Anfrage ausschließlich per Mail gestellt werden. Formular Arbeitnehmer/Formular Selbstständige.

  1. Kurzarbeitergeld (siehe Kategorie „Fixkostenreduktion“).
  2. Sofortmaßnahmen in Form von finanziellen Zuschüssen (müssen i.d.R. nicht zurückgezahlt werden).
  3. Liquiditätshilfen in Form zinsfreier (kfW)-Kredite für Unternehmen und Selbstständige.
  4. Steuerstundungen.

Die Maßnahmen wurden durch die Bundesregierung am 23.03.2020 beschlossen. Die Eckpunkte des Schutzschirmes für die Wirtschaft finden Sie in diesem PDF.

Ihre Ansprechpartner der jeweiligen Maßnahmen finden Sie in unserer Rubrik Ansprechpartner.

50 Milliarden Euro Soforthilfen will die Bundesregierung in Form von Zuschüssen für kleine Unternehmen, Selbständige und Freiberufler bereitstellen.

Soforthilfe für kleine Unternehmen:

Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten

  • Einmalzahlung von bis zu 9.000 Euro für 3 Monate (nicht zurückzuzahlen, aber steuerpflichtig)
  • Gilt für Selbständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente/FTE [Full time employee – Vollzeitbeschäftgite])

Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten
• Einmalzahlung von bis zu 15.000 Euro für 3 Monate (nicht zurückzuzahlen, aber steuerpflichtig)
• Gilt für Selbständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente/FTE)
Weitere Informationen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter dem Punkt Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinbetriebe bereit.

Bisher wurde nur bekannt gegeben, dass die Abwicklung zentral über Anlaufstellen in den einzelnen Ländern und möglichst elektronisch geregelt werden soll. Sobald es diesbezüglich Neuigkeiten gibt, werden wir diese nachtragen.

Die Sofortmaßnahmen und weitere Maßnahmen der Länder unterscheiden sich zum Teil stark. Eine Übersicht über alle Fördermaßnahmen der Länder finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die konkreten Sofortmaßnahmen der Länder, sowie die Ansprechpartner, Verfahrenswege, Formulare und Termine zur Antragstellung finden Sie in der folgenden Liste:

Berlin hatte die Antragsannahme zwischenzeitlich ausgesetzt: Seit Dienstag, 14.04.2020, 10.00 Uhr, können wieder Anträge auf den Corona Zuschuss gestellt werden

Nordrhein Westfalen stoppt vorerst Antragsstellung wegen Betrugsfällen mit Internetseiten

Die Liste wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter dem Punkt Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinbetriebe ständig aktualisiert.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wird Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützen, indem sie die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität erleichtert. Die KfW wird dazu die bestehenden Kredite nutzen und dort die Zugangsbedingungen und Konditionen verbessern. Auch Unternehmen, Selbständige und Freiberuflern der Kultur- und Kreativwirtschaft stehen diese Hilfsangebote offen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um Zuschüsse handelt.

Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die eine Unterstützung der KfW nutzen möchten, wenden sich zunächst an ihre Hausbank, die die jeweiligen KfW-Kredite nach Prüfung durchleiten.

Hier finden Sie eine Übersicht der landeseigenen Förderbanken.

Bürgschaften bei den Förderbanken erleichtern es den Hausbanken, den Kredit zu bewilligen. Die Bürgschaftsbanken finden sie hier. Sie können den Bürgschaftsantrag auch online stellen.

Bei unmittelbar vom Coronavirus betroffenen Unternehmen gewähren die Finanzbehörden bis Ende 2020 in ihrem steuerlichem Hilfsmaßnahmenpaket die Stundungen von Steuerschulden. Auch können Steuervorauszahlungen angepasst werden. Auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge wird verzichtet. Die Maßnahme ist Teil des Schutzschirmes für die Wirtschaft, der am 23.03.2020 durch die Bundesregierung beschlossen wurde.

Erster Ansprechpartner ist ihr Steuerberater. Er übernimmt die behördliche Kommunikation und kümmert sich um das Einreichen der Anträge. Meistens bieten diese auch betriebswirtschaftliche Beratungen an. Sollten Sie als Selbstständiger keinen eigenen Steuerberater haben, kann Ihnen auch ein Sachbearbeiter beim zuständigen Finanzamt weiterhelfen. Das zuständige Amt finden Sie beispielsweise hier.

Ein neutrales Formular (Finanzamt Bayern) zur Erklärung und Beantragung der Maßnahmen finden Sie hier.

Die Bundesregierung sorgt jetzt mit zusätzlichen 3 Milliarden Euro dafür, dass Selbstständige leichter Zugang zur Grundsicherung erhalten. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden – der Verbleib in der eigenen Wohnung wird also gesichert. Antragstellerinnen und Antragsteller auf Grundsicherung müssen in den nächsten Monaten weder Vermögensverhältnisse offenlegen noch ihr Vermögen antasten.

Diese Ausnahmen gelten für sechs Monate, wenn der Neuantrag auf Grundsicherung vom 01.03. bis einschließlich 30.06.2020 gestellt wird. Damit die Leistungen sehr schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Alle wichtigen Infos sowie die entsprechenden Anträge finden Sie auf der Seite der FAQ Seite der Arbeitsagentur für Arbeit.

Selbstständige, deren Betrieb oder Praxis während einer angeordneten Quarantäne ruhen, können nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde einen “Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang” beantragen.

Ansprechpartner hierfür ist das zuständige Gesundheitsamt. Hier finden Sie auch entsprechende Anträge.

Das Gesundheitsamt kann nach § 29  und § 30 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Menschen unter Quarantäne stellen. Wenn der Betroffene krank ist, gelten die Regeln für eine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Diejenigen, die ohne Krankheit vorsorglich unter Quarantäne stehen, haben per Gesetz einen Anspruch auf Verdienstausfall in Höhe ihres Nettoentgeltes. Den übernimmt zunächst der Arbeitgeber; innerhalb von drei Monaten kann er nach § 56 Infektionsschutzgesetz einen Antrag auf Erstattung der ausgezahlten Beträge stellen. Ansprechpartner ist das zuständige Gesundheitsamt.

Wer wegen Schul- oder Kitaschließung die eigenen Kinder betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, soll gegen übermäßige Einkommenseinbußen abgesichert werden. Dafür wird das Infektionsschutzgesetz angepasst. Eltern erhalten demnach eine Entschädigung von 67 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens (maximal 2.016 Euro). Die Auszahlung übernimmt der Arbeitgeber, der bei der zuständigen Landesbehörde einen Erstattungsantrag stellen kann.

Voraussetzung dafür ist:

  • dass die erwerbstätigen Eltern Kinder unter 12 Jahren zu betreuen haben, weil eine Betreuung anderweitig nicht sichergestellt werden kann,
  • dass Gleitzeit- beziehungsweise Überstundenguthaben sowie Urlaub ausgeschöpft sind.
  • Keine Kurzarbeit angezeigt wurde

Die Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes ist Teil eines Sozialschutz-Paketes, das am 23. März vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Das Gesetzgebungsverfahren soll bis zum 29. März abgeschlossen sein.

Eine weitere Möglichkeit der Entlastung von Familien mit Kindern besteht in der Beantragung eines monatlichen Kinderzuschlages (Kiz) von bis zu 185€. Der Zuschuss orientiert sich an mehreren Faktoren wie dem eigenen Einkommen, den Wohnkosten, der Größe der Familie und dem Alter der Kinder. Wer Kinderzuschlag erhält, ist zudem von den Kita-Gebühren befreit und kann zusätzliche Leistungen für Bildung und Teilhabe beantragen.

Um Familien, die von der Corona-Krise direkt betroffen sind zu unterstützten, plant die Bundesregierung ab April nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate als Berechnungsgrundlage heranzuziehen, sondern lediglich das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Ob Sie berechtigt sind Kiz zu beantragen können sie hier erfahren. Dort können Sie ebenfalls den Antrag auf Notfall-Kiz stellen.

Die Regelungen zum Notfall-Kiz sind Teil eines Sozialschutz-Paketes, das bis zum 29. März in Kraft treten soll.

Sind Informationen auf dieser Seite bereits obsolet oder haben Sie von weiteren Möglichkeiten, Zuschüssen oder anderen Unterstützungsleistungen gehört oder gelesen?

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